Dieser Ganztagesausflug führt zu sehenswerten Pyramiden, Tempel, Ruinen und archäologischen Stätten, wo Sie einen Einblicke in die alten Kulturen der Mochica und Chimú bekommen.
Die imposante Huaca de la Luna, Mondpyramide, liegt im Moche-Tal im Norden Perus, nahe Trujillo. Am Fuße des Cerro Blanco wurde diese Pyramide im 3-8 Jahrhundert n. Chr. gebaut. Sie besteht aus luftgetrockneten Lehmziegeln (Adobe) und ist ein ideales Beispiel für die Lehmkonstruktionstechnik, welche die Moche perfektionierten. Sie wurde auch bekannt durch ihre herausragenden farbigen Wandmalereien, die Zeugnis der Moche-Kultur ablegen. Ihr gegenüber liegt die größere Huaca del Sol. Die Sonnenpyramide war anfänglich nur ein kleines Gebäude, wurde aber nach Aufgabe des alten Tempels wesentlich erweitert. Durch Schatzsucher und Erosionen wurde die Pyramide leider schwer zerstört, sodass man die pharaonischen Ausmaße heute nur noch erahnen kann. Dennoch kann man diese Pyramide durch ihre Größe schon von weitem erkennen. Der etwa 500 m lange Raum zwischen beiden Heiligtümern wurde früher für die Wohn- und Begräbnisstätten der Bewohner genutzt.
Die Huaca del Dragón oder auch Regenbogentempel (Templo Arco Iris) genannt, ist eine Pyramide mit zwei Plattformen. Die Wände sind mit vielen Fresken verziert die auf der ersten Plattform einen Drachen sowie immer wieder auch den Regenbogen darstellen. Der Regenbogen galt als ein Symbol für Fruchtbarkeit und Wasser. Ebenfalls dekorieren viele menschenähnliche Statuen den Tempel.
Im Westen Trujillos befindet sich das UNESCO Weltkulturerbe Chan Chan. Die archäologische Stätte umfasst eine Fläche von ungefähr 20 km² und war die Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reiches. Einst war sie wahrscheinlich die größte Stadt Südamerikas, die aus Lehm gebaut wurde. Mit etwa 60.000 Einwohnern war Chan Chan sehr wohlhabend und galt als großer Rivale zu Cuzco. Erst nach der Eroberung durch die Inka verlor die Stadt an Bedeutung. Heute hat die archäologische Stätte großen wissenschaftlichen Wert, da sie zu der wichtigsten Quelle peruanischer Vergangenheit gehört.
Zum Schluss der Tagestour geht es nach Huanchaco, ein ehemaliges Fischerdorf. Hier wird noch heute mit den „Caballitos de Totora“ (aus Schilf angefertigte Fischerboote nach der Bauweise der Mochica und Chimú) gefischt.
Diese Tour gehört zu den wertvollsten Exkursionen vieler Peru Reisen.
Der tatsächliche Ablauf der Tour kann von der Beschreibung abweichen. Mögliche Gründe sind zum Beispiel Verkehrslagen, Straßenzustände, wetterbedingte Einflüsse u.a.
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